Die besten Online-Broker für Aktien, ETFs und Sparpläne im unabhängigen Vergleich
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Drei Dinge, auf die du bei der Wahl deines Brokers achten solltest.
Wenn du hauptsächlich Sparpläne nutzt, sind die Sparplan-Konditionen wichtiger als Einzelorder-Gebühren. Viele Broker bieten kostenlose ETF-Sparpläne.
Nicht jeder Broker bietet jeden ETF als Sparplan an. Prüfe vorab, ob dein Wunsch-ETF (z.B. MSCI World, S&P 500) verfügbar ist.
Deutsche Broker führen die Abgeltungssteuer automatisch ab. Bei ausländischen Brokern musst du dich selbst um die Steuererklärung kümmern.
Alles was du für eine fundierte Entscheidung wissen musst — verständlich erklärt.
Das solltest du wissen
Ein Wertpapierdepot ist ein Konto, auf dem deine Aktien, ETFs, Fonds und andere Wertpapiere verwahrt werden. Ohne Depot kannst du keine Börsengeschäfte tätigen. Zum Depot gehört immer ein Verrechnungskonto, über das Kauf- und Verkaufsbeträge sowie Dividenden abgewickelt werden.
Depotarten im Überblick:
Es gibt drei gängige Modelle, die sich in Kosten, Service und Funktionsumfang unterscheiden:
Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital oder justTRADE bieten extrem günstige Konditionen — oft 0€ bis 1€ pro Order. Der Handel läuft über eine App oder Webplattform. Die Auswahl an Handelsplätzen ist eingeschränkt (meist ein bis zwei Börsen), dafür sind ETF-Sparpläne häufig komplett kostenlos.
Direktbanken wie ING, Comdirect oder DKB kombinieren Depot und Girokonto unter einem Dach. Die Ordergebühren liegen höher (3,90€ bis 10€), dafür stehen alle deutschen Börsenplätze und oft auch internationale Märkte zur Verfügung. Der telefonische Support ist in der Regel besser als bei Neobrokern.
Filialbanken wie Sparkassen oder Volksbanken bieten persönliche Beratung vor Ort. Die Kosten sind mit 10€ bis 30€ pro Order am höchsten, teilweise fallen zusätzliche Depotführungsgebühren an. Für Anleger, die Wert auf persönlichen Kontakt legen, kann das trotzdem sinnvoll sein.
Gut zu wissen
Alle Online-Depots in unserem Vergleich bieten kostenlose Depotführung. Kosten entstehen erst beim Handeln — durch Ordergebühren, Spreads oder Fremdkostenpauschalen.
Die Wahl des richtigen Depots hängt vor allem davon ab, wie oft du handelst, welche Wertpapiere du kaufen möchtest und ob du vorrangig Sparpläne nutzt oder Einzelorders aufgibst.
Für langfristige Sparplan-Anleger sind Neobroker in der Regel die beste Wahl. Wer häufig an verschiedenen Börsen handelt oder Zugang zu internationalen Märkten benötigt, ist bei einer Direktbank besser aufgehoben. In unserem Vergleich findest du Anbieter beider Kategorien.
Die Kosten eines Depots setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Wer nur auf die Ordergebühr schaut, übersieht oft relevante Positionen.
Depotführungsgebühren: Bei den meisten Online-Brokern entfällt die Depotführungsgebühr komplett. Einige Direktbanken knüpfen die Kostenfreiheit an Bedingungen — etwa einen regelmäßigen Sparplan oder eine Mindestanzahl an Trades pro Quartal.
Ordergebühren: Die wichtigste Kostenposition für aktive Anleger. Die Unterschiede sind enorm:
| Broker-Typ | Ordergebühr (Beispiel) | Modell |
|---|---|---|
| Neobroker (z.B. Trade Republic) | 1€ pauschal | Festpreis |
| Gratisbroker (z.B. justTRADE) | 0€ (zzgl. Spread) | Spread-basiert |
| Direktbank (z.B. ING) | 4,90€ + 0,25% (max. 69,90€) | Prozentual + Minimum |
| Flatrate (z.B. Scalable Prime+) | 0€ bei 4,99€/Monat | Abo-Modell |
Sparplan-Kosten: ETF-Sparpläne sind bei vielen Brokern kostenlos — ein entscheidender Vorteil für langfristige Anleger. Bei einigen Anbietern fallen 1,50% der Sparrate als Gebühr an, was sich über Jahre summiert.
Spreads und Fremdkostenpauschalen: Auch bei 0€-Brokern entstehen Kosten durch den Spread — die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Außerbörslicher Handel (z.B. über gettex oder LS Exchange) hat tendenziell höhere Spreads als der Börsenhandel über Xetra.
Achtung
Bei kleinen Ordervolumina (unter 500€) können Spreads die eingesparten Ordergebühren übersteigen. Vergleiche bei Einzelorders immer die Gesamtkosten, nicht nur die nominale Gebühr.
Weitere Kosten: - Börsenentgelte (bei Xetra-Handel ca. 0,01%) - Devisengebühren bei ausländischen Aktien (0,25% bis 1%) - Kosten für Limitänderungen oder Stornierungen (bei einigen Brokern) - Überträge zu anderen Brokern (teilweise kostenpflichtig beim abgebenden Broker)
Du möchtest die Broker direkt vergleichen?
Für die Mehrheit der Privatanleger sind ETF-Sparpläne der wichtigste Grund für die Depotw ahl. Wer regelmäßig investiert — etwa 100€ bis 500€ pro Monat — profitiert enorm von kostenlosen Sparplänen.
Warum Sparpläne so wichtig sind:
Ein Sparplan automatisiert den Investmentprozess. Du legst einmal den ETF, die Sparrate und das Intervall fest — der Rest läuft automatisch. Das eliminiert emotionale Fehlentscheidungen und nutzt den Cost-Average-Effekt: Bei niedrigen Kursen kaufst du mehr Anteile, bei hohen weniger.
Kostenlose Sparpläne — der Standard bei Neobrokern:
Trade Republic, Scalable Capital, Finanzen.net Zero und justTRADE bieten allesamt kostenlose ETF-Sparpläne an. Bei Direktbanken wie ING oder Comdirect sind ausgewählte ETFs kostenlos besparbar, für den Rest fallen 1,50% Gebühr an.
| Broker | Kostenlose Sparpläne | Sparplan-Auswahl | Mindestrate |
|---|---|---|---|
| Trade Republic | Alle | 2.600+ | 1€ |
| Scalable Capital | Alle | 2.700+ | 1€ |
| Finanzen.net Zero | Alle | 10.000+ | 1€ |
| ING | Ausgewählte | 1.000+ | 1€ |
| Comdirect | Ausgewählte | 2.000+ | 1€ |
Die beliebtesten ETFs für Sparpläne:
Die meisten Anleger starten mit einem breit gestreuten Welt-ETF. Die drei populärsten Optionen sind:
- MSCI World — rund 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern - FTSE All-World — über 4.000 Unternehmen inkl. Schwellenländer - MSCI ACWI — ähnlich wie FTSE All-World, rund 2.900 Titel
Gut zu wissen
Ein einziger Welt-ETF reicht für die meisten Anleger völlig aus. Wer sein Portfolio ergänzen möchte, kann einen Emerging-Markets-ETF oder einen Small-Cap-ETF hinzunehmen. Mehr als drei Sparpläne sind selten nötig.
Prüfe vor der Depot-Eröffnung, ob dein Wunsch-ETF beim jeweiligen Broker als kostenloser Sparplan verfügbar ist. Die ISIN des ETFs hilft bei der Suche auf der Broker-Webseite.
Die drei Depot-Modelle unterscheiden sich grundlegend in Preis, Leistung und Zielgruppe. Hier ein ehrlicher Vergleich:
| Kriterium | Neobroker | Direktbank | Filialbank |
|---|---|---|---|
| Depotführung | Kostenlos | Kostenlos (mit Bedingungen) | 5€–25€/Monat |
| Ordergebühren | 0€–1€ | 3,90€–12,90€ | 10€–30€ |
| ETF-Sparpläne | Kostenlos | Teils kostenlos | 1,50%–3% |
| Handelsplätze | 1–2 | Alle deutschen + internationale | Alle |
| App-Qualität | Sehr gut | Gut | Mäßig |
| Telefonischer Support | Eingeschränkt | Gut | Sehr gut |
| Beratung | Keine | Keine | Persönlich |
Neobroker eignen sich für dich, wenn: - Du vorrangig ETF-Sparpläne nutzt - Du mit ein bis zwei Handelsplätzen auskommst - Du keinen telefonischen Support brauchst - Kosten für dich oberste Priorität haben
Direktbanken eignen sich für dich, wenn: - Du Depot und Girokonto unter einem Dach willst - Du an verschiedenen Börsen handeln möchtest (z.B. Xetra, Frankfurt, NYSE) - Du Wert auf telefonischen Support legst - Du auch größere Einzelorders aufgibst
Filialbanken eignen sich für dich, wenn: - Du persönliche Beratung vor Ort benötigst - Du komplexe Vermögensstrukturen verwaltest - Kosten für dich eine untergeordnete Rolle spielen
Gut zu wissen
Du kannst problemlos mehrere Depots bei verschiedenen Anbietern führen. Viele Anleger nutzen einen Neobroker für Sparpläne und eine Direktbank für Einzelorders an verschiedenen Börsen.
Du kennst jetzt die Grundlagen — finde den passenden Broker.
Die Sicherheit des Depots ist für viele Anleger das wichtigste Thema. Die gute Nachricht: In Deutschland sind Wertpapiere sehr gut geschützt.
Sondervermögen — der wichtigste Schutzmechanismus:
Aktien, ETFs und Fonds gelten als Sondervermögen. Das bedeutet: Selbst wenn dein Broker insolvent wird, gehören die Wertpapiere weiterhin dir. Sie werden getrennt vom Broker-Vermögen bei einer Verwahrstelle (Depotbank) aufbewahrt und können im Insolvenzfall auf einen anderen Broker übertragen werden.
Einlagensicherung für Guthaben:
Das Geld auf dem Verrechnungskonto — also Barguthaben, die nicht in Wertpapieren investiert sind — unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung:
- 100.000€ pro Person und Bank sind durch das Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) geschützt - Darüber hinaus sind viele deutsche Banken Mitglied in freiwilligen Sicherungssystemen (z.B. Entschädigungseinrichtung deutscher Banken) - Trade Republic verwahrt Kundengelder bei der Deutschen Bundesbank — ein Sonderfall mit maximaler Sicherheit
Gut zu wissen
Bei ausländischen Brokern wie eToro gelten die Einlagensicherungsregelungen des jeweiligen Sitzlandes. eToro ist über die CySEC reguliert und bietet eine Einlagensicherung bis 20.000€ über den ICF (Investor Compensation Fund).
BaFin-Regulierung:
Alle deutschen Broker unterliegen der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Das umfasst Anforderungen an Eigenkapital, Risikomanagement und Kundenschutz. Bei ausländischen Brokern übernehmen die jeweiligen nationalen Aufsichtsbehörden diese Funktion.
Achtung
Kryptowährungen sind kein Sondervermögen. Wenn dein Broker Krypto-Handel anbietet, sind die Krypto-Bestände im Insolvenzfall nicht automatisch geschützt. Prüfe die genauen Bedingungen beim jeweiligen Anbieter.
Die Eröffnung eines Online-Depots dauert in der Regel 10 bis 30 Minuten. Bei den meisten Brokern läuft der Prozess vollständig digital ab.
Schritt 1: Anbieter wählen Vergleiche die Broker anhand deiner Anforderungen: Welche ETFs willst du besparen? Wie oft handelst du? Brauchst du Zugang zu internationalen Börsen?
Schritt 2: Konto eröffnen Du gibst deine persönlichen Daten ein: Name, Adresse, Geburtsdatum, Steuer-ID und Bankverbindung. Außerdem beantwortest du Fragen zu deiner Anlageerfahrung — das ist gesetzlich vorgeschrieben (WpHG).
Schritt 3: Identität verifizieren Die Legitimation erfolgt per VideoIdent (Videoanruf mit Ausweiskontrolle), PostIdent (in einer Postfiliale) oder eID (über die Online-Funktion des Personalausweises). VideoIdent ist am schnellsten — in 5 bis 10 Minuten erledigt.
Schritt 4: Verrechnungskonto einrichten Das Verrechnungskonto wird automatisch eröffnet. Überweise Geld per SEPA-Überweisung — das dauert 1 bis 2 Werktage.
Schritt 5: Sparplan einrichten oder erste Order aufgeben Sobald das Geld auf dem Verrechnungskonto ist, kannst du loslegen. ETF-Sparpläne lassen sich in wenigen Klicks einrichten.
Gut zu wissen
Ein Depotwechsel ist gesetzlich kostenlos (§ 67a WpHG). Der neue Broker stellt ein Wechselformular bereit. Der Übertrag dauert 1 bis 3 Wochen. Während des Übertrags kannst du die betroffenen Wertpapiere nicht handeln.
Wichtig bei der Eröffnung: Halte deinen Personalausweis und deine Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) bereit — beides wird bei jedem Broker abgefragt. Die Steuer-ID findest du auf deinem letzten Steuerbescheid oder du forderst sie beim Bundeszentralamt für Steuern an. Außerdem wirst du nach deiner bisherigen Anlageerfahrung gefragt. Diese Angaben sind gesetzlich vorgeschrieben und beeinflussen, welche Produkte dir freigeschaltet werden.
Typische Dauer bis zur Nutzung:
| Broker | VideoIdent | Konto nutzbar nach |
|---|---|---|
| Trade Republic | 5 Min. | Sofort (bei Kartenzahlung) oder 1–2 Tage |
| Scalable Capital | 5–10 Min. | 1–2 Werktage |
| ING | 10 Min. | 2–3 Werktage |
| Comdirect | 10 Min. | 2–5 Werktage |
Bereit für den nächsten Schritt?
In Deutschland unterliegen Gewinne aus Wertpapiergeschäften der Abgeltungsteuer. Die wichtigsten Fakten:
Abgeltungsteuer: 25% + Soli + ggf. Kirchensteuer
Auf Dividenden, Zinsen und realisierte Kursgewinne fallen pauschal 25% Abgeltungsteuer an, plus 5,5% Solidaritätszuschlag darauf. Mit Kirchensteuer liegt der Gesamtsteuersatz bei ca. 26,4% bis 27,8%.
Freistellungsauftrag: 1.000€ pro Person
Kapitalerträge bis 1.000€ pro Jahr (2.000€ bei Ehepaaren) sind steuerfrei. Dafür musst du bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag einrichten. Ohne Freistellungsauftrag wird die Steuer direkt abgezogen — du bekommst sie erst über die Steuererklärung zurück.
Gut zu wissen
Du kannst deinen Freibetrag auf mehrere Broker aufteilen. Die Summe aller Freistellungsaufträge darf 1.000€ (bzw. 2.000€ bei Zusammenveranlagung) nicht überschreiten.
Automatischer Steuerabzug bei deutschen Brokern:
Alle deutschen Broker führen die Abgeltungsteuer automatisch an das Finanzamt ab. Du musst die Erträge nicht in der Steuererklärung angeben, wenn der Freistellungsauftrag korrekt eingerichtet ist. Der Broker erstellt am Jahresende eine Steuerbescheinigung, die du für deine Unterlagen aufbewahren solltest.
Seit der Investmentsteuerreform 2018 werden ETFs und Fonds über die sogenannte Vorabpauschale besteuert. Das ist ein fiktiver Mindestbetrag, der jährlich versteuert wird — auch wenn du keine Anteile verkauft hast. Der Broker zieht diesen Betrag automatisch vom Verrechnungskonto ab. Stelle sicher, dass zum Jahresbeginn immer ausreichend Guthaben auf dem Verrechnungskonto vorhanden ist, damit der Einzug reibungslos funktioniert.
Die Höhe der Vorabpauschale hängt vom Basiszins der Bundesbank ab und schwankt von Jahr zu Jahr. In Niedrigzinsphasen kann sie bei null liegen.
Teilfreistellung bei Aktienfonds und ETFs:
ETFs und Fonds erhalten eine Teilfreistellung der Erträge — bei Aktienfonds mit über 50% Aktienanteil beträgt diese 30%. Das bedeutet: Nur 70% der Erträge werden besteuert.
| Fondstyp | Aktienanteil | Teilfreistellung | Effektiver Steuersatz (ohne Kirchensteuer) |
|---|---|---|---|
| Aktienfonds / Aktien-ETF | ≥ 51% | 30% | ca. 18,5% |
| Mischfonds | ≥ 25% | 15% | ca. 22,1% |
| Rentenfonds / Anleihen-ETF | < 25% | 0% | ca. 26,4% |
Achtung
Bei ausländischen Brokern wie eToro erfolgt kein automatischer Steuerabzug. Du bist selbst dafür verantwortlich, die Erträge in der Steuererklärung (Anlage KAP) anzugeben. Eine Steuerbescheinigung nach deutschem Standard gibt es in der Regel nicht.
Auch erfahrene Anleger machen Fehler, die langfristig viel Rendite kosten. Die häufigsten Fallstricke:
Zu viel handeln
Häufiges Kaufen und Verkaufen erhöht die Kosten und verringert die Rendite. Studien zeigen: Anleger, die weniger handeln, erzielen langfristig höhere Renditen. Besonders schädlich ist panisches Verkaufen in Crash-Phasen.
Market Timing
Den perfekten Einstiegszeitpunkt zu finden ist selbst für Profis nahezu unmöglich. Wer regelmäßig per Sparplan investiert, umgeht dieses Problem durch den Cost-Average-Effekt.
Keine Diversifikation
Alles auf eine Aktie oder eine Branche zu setzen erhöht das Risiko dramatisch. Ein breit gestreuter ETF auf den MSCI World oder FTSE All-World reduziert Einzelrisiken erheblich.
Kosten ignorieren
Selbst kleine Gebührenunterschiede summieren sich über 20 oder 30 Jahre zu fünfstelligen Beträgen. 1,50% Sparplangebühr bei 500€ monatlich ergibt über 30 Jahre ca. 18.000€ an Gebühren.
Freistellungsauftrag vergessen
Ohne Freistellungsauftrag zahlt der Broker sofort Steuern auf Dividenden und Kursgewinne — auch auf die ersten 1.000€. Das Geld bekommst du zwar über die Steuererklärung zurück, aber der Zinseszinseffekt geht in der Zwischenzeit verloren.
Zu viele Positionen
Ein Portfolio mit 20 oder mehr Einzelaktien ist schwer zu überblicken und erzeugt Transaktionskosten. Für die meisten Anleger reichen 1–3 ETFs für eine optimale Diversifikation.
Die wichtigste Regel für langfristigen Erfolg:
Investiere regelmäßig, halte die Kosten niedrig und bleib auch in Crash-Phasen investiert. Wer im März 2020 seine ETFs verkauft hat, verpasste die anschließende Erholung von über 70% in weniger als einem Jahr.
Wie du diese Fehler vermeidest:
Der einfachste Weg ist ein automatisierter ETF-Sparplan auf einen breit gestreuten Welt-ETF. Damit investierst du regelmäßig, bleibst diversifiziert und vermeidest emotionale Fehlentscheidungen. Richte einmal den Freistellungsauftrag ein und lass den Sparplan laufen — idealerweise über Jahrzehnte.
Ein sinnvoller Rhythmus für die Depot-Pflege: Einmal pro Jahr den Freistellungsauftrag prüfen, die Gesamtkosten (TER) deiner ETFs mit Alternativen vergleichen und deine Asset-Allokation überprüfen. Mehr Eingriffe sind in der Regel nicht nötig und schaden eher.
Wenn du doch Einzelaktien handeln möchtest, begrenze den Anteil auf maximal 10–20% deines Portfolios. Den Kern sollte immer ein breit gestreuter ETF bilden. So profitierst du von der Marktrendite und kannst trotzdem gezielt in Unternehmen investieren, von denen du überzeugt bist.
Gut zu wissen
Historisch hat der MSCI World über jeden 15-Jahres-Zeitraum seit 1970 eine positive Rendite erzielt — trotz aller Krisen und Crashs. Zeit im Markt schlägt Timing des Marktes.
Bereit für deinen Depot-Vergleich?
Finde den Broker der zu deiner Anlagestrategie passt.
Quellen: BaFin Verbraucherinfo Wertpapierdepot, Stiftung Warentest Depotvergleich 2025, Einlagensicherungsgesetz (EinSiG), EStG §20 Abs. 1.
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